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Begriffsklärung

Instandhaltung

Funktionsfähigkeit sicherstellen

Der Instandhaltungsbegriff ist nach DIN 31051: „Grundlagen der Instandhaltung“ fest definiert. Heruntergebrochen auf den Anwenderkontext soll die laufende Instandhaltung die Funktionsfähigkeit des jeweiligen Betrachtungsgegenstandes (Gebäude, Maschinen, Pflege-, Wartungs- und Inspektionsprozesse) während der Nutzungs- oder Beauftragungsdauer sicherstellen.

Ziel ist die Gewährleistung der Ausfall- und Betriebssicherheit auf der Ebene Bauteil (z.B. verlässliche Funktion der Heizung) und Gebäude (z.B. dauerhafte Nutzbarkeit als Wohngebäude durch Beseitigung gesundheitsgefährdender Einflüsse > Schimmel, etc.)

Instandhaltungsmaßnahmen

Als Instandhaltungsmaßnahmen nach DIN gelten Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Im Rahmen von Gebäudeinstandsetzungen ist verbessernden Maßnahmen besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da hier, mit angemessenen Auf-wänden, überdurchschnittlich robuste und haltbare Lösungen realisiert werden können.

Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die ursprüngliche Nutzung und Funktion des Betrachtungsgegenstandes nicht verändert werden darf.

Instandhaltung, insbesondere im kommerziellen Bereich, ist Teil der Betreiberverantwortung und in diesem Kontext mit weiteren Rechtspflichten verbunden.

Hintergrundwissen und Details

Für Kunden die sich nicht mit Ingenieur-Halbwahrheiten, Scheininnovationen, „falsch verstanden“ und bequemen Informationslücken abfinden wollen, geht es hier zum

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