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Begriffsklärung

Instandsetzungsprogramm

Kombination unvermeidlicher Maßnahmen

Unter einem Instandsetzungsprogramm versteht man die wirtschaftlich sinnvolle Kombination von, am unmittelbaren Bedarf ausgerichteten Maßnahmebündeln, deren Durchführung unvermeidlich ist. Geschiet dies nicht, verspätet - oder lediglich in reduziertem Umfang - droht der Funktionsverlust der instandzusetzenden Bauteile.

Im schlimmsten Fall kann es durch unkalkulierbare Folgeschäden zu Substanzverlusten für ganze Gebäudeteile kommen. Handelt es sich zusätzlich um sicherheitsrelevante Bauteile (Balkongeländer, Fahrstühle, Treppenanlagen, etc.) drohen Gefahren für Leib und Leben, Regressforderungen, Schadensersatzansprüche (z.B. bei Mietbeständen).

Schadenskataster

Um ein Instandsetzungsprogramm aufsetzen zu können, ist ein Schadenskataster (siehe Bedarfserfassung) zu erarbeiten. Durch Priorisierung der Schäden, Mängel und Reperaturbedarfe von niedrigerer Relevanz ist eine Zuordnung in wichtige, weniger wichtige und zurückstellbare Maßnahmen möglich.

Instandsetzungsprogramme sind „Einmalinvestments“ die, sofern Sie durch regelmäßige Inspektion immer wieder aktualisiert werden, die Sie wirkungsvoll vor Haftungsrisiken, Mietminderungen und Wertverlusten schützen.

Hintergrundwissen und Details

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